Wer eine Immobilie in Altea oder an der Costa Blanca kauft, muss neben dem Kaufpreis auch mit zusätzlichen Kosten rechnen. Dazu gehören Steuern, Notarkosten, rechtliche Beratung und – bei Neubauten – die Mehrwertsteuer (IVA) anstelle der Grunderwerbsteuer. In diesem Artikel geben wir einen klaren Überblick, inklusive eines Beispielrechners für eine Immobilie im Wert von 850.000 €.
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Achtung: Die Informationen in diesem Artikel gelten speziell für die Costa Blanca (Comunidad Valenciana), wo sich Altea befindet. Andere Regionen Spaniens können abweichende Steuersätze und Kosten haben. Ziehen Sie bei einem Kauf außerhalb dieser Region immer einen lokalen Experten hinzu.
In Spanien sollten Käufer mit 12 % bis 14 % zusätzlichen Kosten rechnen – je nachdem, ob es sich um eine Neubauimmobilie oder ein bestehendes Objekt handelt. Diese Prozentsätze basieren auf Praxiserfahrungen und Angaben mehrerer Immobilienexperten an der Costa Blanca.
Mehr zur Marktsituation: Immobilienpreise an der Costa Blanca
| Immobilientyp | Zusätzliche Kosten (Durchschnitt) |
|---|---|
| Bestehende Immobilie | 12 % |
| Neubau | 13 % bis 14 % |
Die Impuesto de Transmisiones Patrimoniales (ITP) beträgt 10 % des Kaufpreises bis 1.000.000 €. Für Beträge über dieser Grenze gilt ein Steuersatz von 11 %.
Bei Neubau gilt ein Mehrwertsteuersatz von 10 %, wenn Grundstück und Haus gemeinsam in einer Escritura erworben werden. Zusätzlich fällt 1,5 % Stempelsteuer (AJD) an.
Wird das Grundstück separat von einer Privatperson gekauft, fällt 10 % oder 11 % ITP an. Bei Kauf vom Unternehmen gelten 21 % Mehrwertsteuer sowie 1,5 % AJD.
Die Notar- und Registerkosten hängen vom Kaufpreis ab und betragen in der Regel 0,3 % bis 0,5 %, maximal jedoch 0,5 % des Kaufpreises.
Mehr zu Verkaufskosten? Lesen Sie unseren Leitfaden für Verkäufer
Die juristischen Kosten betragen meist 0,5 % bis 1 % des Kaufpreises – abhängig vom Umfang der Dienstleistung. Dazu zählen u. a. rechtliche Prüfung, Vertragskontrolle, Notartermin und Übersetzungen.
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Die NIE-Nummer (Ausländer-Identifikationsnummer) ist beim Kauf erforderlich. Die Kosten liegen zwischen 100 € und 450 €. Für ein spanisches Bankkonto entstehen in der Regel keine nennenswerten Kosten.
Mehr dazu: Was ist eine NIE-Nummer und wofür braucht man sie?
Beim Kauf einer bestehenden Immobilie:
Beim Kauf einer Neubauimmobilie:
Im Gegensatz zu anderen Ländern trägt in Spanien der Käufer fast alle Kosten. Der Verkäufer übernimmt in der Regel nur die Maklerprovision und ggf. die Plusvalía (Wertzuwachssteuer).
Wir bei Altea Moraira Villas stellen sicher, dass Sie vor der Reservierung eine vollständige Kostenaufstellung erhalten – ohne versteckte Gebühren.
Ja. Bei Neubauten kommen zur 10 % Mehrwertsteuer noch 1,5 % Stempelsteuer (AJD) hinzu. Wird das Grundstück separat erworben, können zusätzliche Kosten entstehen.
Für Eigennutzer sind Kaufkosten in Spanien nicht steuerlich absetzbar. Sie können jedoch bei der Vermögenssteuer oder beim späteren Verkaufsgewinn relevant sein.
Spanische Banken finanzieren in der Regel nur den Kaufpreis, nicht die Nebenkosten. Sie sollten daher über ausreichendes Eigenkapital verfügen.
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